KASUALIEN

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Kasualien

Kasualie ist der Oberbegriff für Taufe, Trauung, Konfirmation, Beerdigung ...

Unter Kasualien versteht man eine kirchliche Zeremonie, Handlung oder Veranstaltung, die von einem Pfarrer für eine bestimmte Einzelperson oder eine Gruppe durchgeführt wird.

Abgeleitet ist dieser Begriff vom lat. casus "Fall". Damit soll hingewiesen werden, dass die Kasualie "im Einzelfall" bzw. "bei Bedarf" ausgeführt wird.

Es sind dieses im Besonderen:

Darüber hinaus auch

Kasualien (besonders Konfirmation, Kindersegnung und Taufe) können auch mit einem normalen Gemeindegottesdienst verknüpft sein.

Die jeweiligen kirchenrechtlichen Bestimmungen können recht unterschiedlich sein. Im Einzelfall kann Ihnen der für Sie zuständige Pfarrer Antwort geben.

Für die meisten Kasualien ist je nach Landeskirche die Kirchenmitgliedschaft Voraussetzung (bei einer Trauung müssen meistens beide Trauleute Mitglied einer Kirche sein, bei einer Taufe (Kindstaufe) die Eltern des Kindes und mindestens ein Pate usw.).

Für die Freikirchen und "freien" Gemeinde, bzw. Gemeinschaften gelten dabei noch einmal jeweils eigene formelle und formale Aspekte. Sie kommen i.d.R. von der volkskirchlichen Praxis her und decken sich bei Trauung und Begräbnis weitgehend mit dieser.

Die markantesten Unterschiede ergeben sich hauptsächlich bei Taufe und dem Abschluss des Religionsunterrichtes/Gemeindeunterrichtes der Kinder (entspricht dem Fest der in den Landeskirchen gefeierten Konfirmation).